Mecklenburg

Juli 15 2009

Warum ein 2:2 ein gefühlter Sieg ist

Hansestadt WismarAlle Fußballfans in Mecklenburg-Vorpommern zitterten zusammen mit dem FC Hansa Rostock in der vergangenen Saison um den Verbleib in der zweiten Fußball-Bundesliga. Einigermaßen knapp wurde die Klasse gehalten; die Freude war groß. Es war für Fußballbegeisterten im Lande vermutlich auch nicht vorstellbar, wie der beste Verein des Landes in der dritten Liga herumdümpeln sollte.

Daß man in Rostock sich für die kommende Saison viel vorgenommen hat, ist klar, gilt es doch, sich an der Tabellenspitze zu orientieren. Eine offenbar weiter Weg, wie man seit dem jüngsten Testspiel gegen den FC Anker Wismar weiß. Der Verein aus der 6. Liga zeigte über weite Teile des Spiels eine mehr als gute Leistung und wurde mit einem 2:2 (1:1) belohnt. Für die Hansestädter aus Wismar fühlt sich das natürlich wie ein Sieg an. Ein schöner Fußballabend ging mit dem Unentschieden zu Ende und für Hansa gab es die Gewißheit, daß das Kürt-Bürger-Stadion, das mit 3.400 Besuchern eine schöne Kulisse bot, trotz großen Klassenunterschieds nicht so einfach einzunehmen ist. Und die Fans aus Mecklenburg-Vorpommern müssen sich wohl auf eine weitere Zittersaison einstellen.

Foto: Thomas Kohler@Flickr

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